Forschungsnetworking Digitaler Zwilling

Projekte, Forschung |

Anforderungen, Problemstellungen und Arbeiten zum Thema „Digitaler Zwilling“ standen beim 1. Forschungsnetworking-Event der TUM School of Engineering and Design (ED) mit mehr als 50 Forscherinnen und Forschern im Mittelpunkt.

Am 22. Juni 2022 trafen sich in Garching, sowie virtuell, Forscherinnen und Forscher um sich über Department-Grenzen hinweg auszutauschen, gemeinsame Fragestellungen und mögliche Synergien zu finden.

Breitgefächerte Forschung zum digitalen Zwilling innerhalb der TUM School of Engineering and Design

Acht Vortragende stellten die breitgefächerte Forschung zum digitalen Zwilling in Kurzvorträgen vor: von numerischen Modellen im Wasserbau (vom analogen zum digitalen Zwilling), Datenmanagement im urbanen Umfeld am Beispiel der Landeshauptstadt München, sowie im Bereich der gebauten Umwelt (Objekt-, Prozess- und Verhaltenszwillinge), Sensorkomponenten für ein Structural Health Monitoring (z.B. von Windturbinen), für Magnetlager zur Energie-Speicherung bis hin zum Einsatz im Raketenantrieb und in der Raumfahrt (u.a. zur Kollisionsvermeidung), Industrie 4.0 im Bereich der Produktionsautomatisierung (Vorstellung des Projektes KI.Fabrik und die Integration von heterogenen Engineering- und Betriebsdaten in der Produktionsautomatisierung) sowie digitalen Menschmodellen als wesentlicher Bestandteil fast aller technischen Systeme.

Weitere Themen: Simulation, Forschungsdatenmanagement und Systematisierung der Nachhaltigkeit

Erste konkrete Anknüpfungspunkte für Department-übergreifende Kooperationen und Folgeaktivitäten konnten identifiziert und werden in einem Fortsetzungsworkshop vertieft. Die vom Vice Dean Research and Innovation initiierte und moderierte Veranstaltung fand allenthalben positive Resonanz. Das Veranstaltungsformat wird am 20. Juli 2022 zum Thema „Simulation“ fortgesetzt. Weitere Themen im gleichen Format sind „Forschungsdatenmanagement“ (November 2022) und „Systematisierung der Nachhaltigkeit“ (Januar 2023).