Workshop: Speicherung von Hochwasserwellen in flussnahen Grundwasserleitern

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Der Lehrstuhl für Hydrogeologie lädt anlässlich des Forschungsprojektes "Smart-SWS" zum disziplinübergreifenden Workshop ein. Vertreter:innen aus Wissenschaft und Industrie diskutieren, wie man Hochwasser und Dürreperioden mit ein und derselben Maßnahme vermindern kann.

Das Speichern von Wasser in hoher Qualität und Quantität ist ein Schlüssel für ein nachhaltiges Wassermanagement. Smart-SWS geht mit der Speicherung von Abflussspitzen und wilden Abflüssen in Grundwasserleitern und der verzögerten und langfristigen Bereitstellung des gespeicherten Wassers in Trockenzeiten deutlich über den Hochwasserschutz bei Extremereignissen hinaus und verknüpft dadurch Hochwasser- und Dürremanagement. Die Zeitskala hydrologischer Extremereignisse ist markant asymmetrisch: Kurzfristigen Starkregen- und Hochwasserereignissen (tageweise)stehen langfristige Trockenperioden (über Wochen und Monate) gegenüber. Die gegensätzlichen Anforderungen einer extrem leistungsfähigen Infiltration bei gleichzeitig stark verzögertem Abfluss erzwingen technische Eingriffe in Infiltration, Konditionierung des Wassers zur Sicherung der Grundwasserqualität und die Regulierung des Abstroms in die Vorflut. Weitere Informationen auf der Projekt-Website "Smart-SWS: Smart multifunctional stormwater storage"

Am 13.10.2020 findet der Workshop "Speicherung von Hochwasserwellen in flussnahen Grundwasserleitern" am Lehrstuhl für Hydrogeologie statt. Beginn 09:00 Uhr (Gebäude 0504, Raum 2408). 
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Kontakt und Anmeldung: Annette Dietmaier