
Science and Technology of Materials M. Sc.
Innovative Anwendungen und Aufgabenfelder in Wissenschaft, Technik und Medizin einschließlich ihrer industriellen Nutzung verlangen nach neuartigen Werkstoffen, deren Leistungsspektrum sich von bisherigen Materialkonzepten abhebt. Zur Bearbeitung dieser Herausforderungen kommen vermehrt Synergien zwischen unterschiedlichen naturwissenschaftlichen und technischen Fächerkulturen zum Tragen. Der Joint-Degree Masterstudiengang Science and Technology of Materials wird als Joint Degree zwischen der Paris Lodron-Universität Salzburg (PLUS) und der Technischen Universität München (TUM) angeboten.
Das Studium ist interdisziplinär angelegt und hat die Herstellung, Charakterisierung und wissensbasierte Weiterentwicklung von Struktur- und Funktionsmaterialien in Labor und Natur zum zentralen Thema. Dabei soll auch die Bedeutung von Stoffkreisläufen und Ressourceneffizienzen vermittelt, sowie Lösungsansätze der daraus resultierenden natur- und ingenieurwissenschaftlichen Herausforderungen behandelt werden. Der Studiengang vermittelt Einblick in die aktuellen Methoden der Materialherstellung und Materialcharakterisierung und führt in ein breites Spektrum technischer Anwendungsmöglichkeiten ein.
Eckdaten
| Art des Studiums | Vollzeit | Standort | Garching, Straubing, Salzburg |
| Regelstudienzeit | 4 Semester | Bewerbungszeitraum | Bewerbung und Einschreibung erfolgen an der Universität Salzburg |
| Credits | 120 ECTS | Sprachnachweis | Englisch |
| Studienbeginn | Wintersemester | Kosten | Semesterbeitrag, Studiengebühren für internationale Studierende |
Informationen zum Studium
Das Studium ist interdisziplinär angelegt und hat die Herstellung, Charakterisierung und wissensbasierte Weiterentwicklung von Struktur- und Funktionsmaterialien in Labor und Natur zum zentralen Thema. Dabei soll auch die Bedeutung von Stoffkreisläufen und Ressourceneffizienzen vermittelt, sowie Lösungsansätze der daraus resultierenden natur- und ingenieurwissenschaftlichen Herausforderungen behandelt werden.
Der Studiengang vermittelt Einblick in die aktuellen Methoden der Materialherstellung und Materialcharakterisierung und führt in ein breites Spektrum technischer Anwendungsmöglichkeiten ein.
An der TUM erfolgt weiterführend die Behandlung der Materialien hinsichtlich ihres Einsatzes in einer technischen Anwendung. Insbesondere sollen die Materialien in Bezug auf ihre Stabilität unter Operationsbedingungen als Funktion diverser Betriebsarten analysiert werden (z. B. Druck, Temperatur, Felder, Feuchtigkeit). Ergänzt wird dies durch die Life Cycle Analysis des Materials unter unterschiedlichen Einsatzbedingungen. Die Studierenden erweitern dabei auch ihre Kenntnisse über die Anwendungsfelder und dazugehörige Trends diverser Materialien.
Fachlich gesehen wird zunächst das Wissen im Rahmen der Disziplinen Chemie, Physik und Materialwissenschaft auf Masterniveau erweitert. Ferner erfolgt ein Ausbau der Kenntnisse in der Werkstofftechnik sowie der mineralischen oder biogenen Werkstoffe. Darauf aufbauend bietet die Fakultät für Maschinenwesen eine Reihe von grundlagen- (z.B. Verfahrenstechnik/Thermodynamik) und fertigungsorientierten (z.B. Fertigungstechnologien) Modulen als technische, anwendungsorientierte Ingenieurkomponente des Studiums an.
Die Studierenden sind vertraut mit modernsten Methoden der Herstellung, Verarbeitung und Charakterisierung von Struktur- und Funktionsmaterialien, kennen aktuelle Einsatzgebiete und Trends und können in diesen Bereichen sowohl Grundlagen- als auch angewandte Forschung betreiben.
Die Absolvent:innen des Studiengangs besitzen folgende Fachkompetenzen: Sie sind in der Lage, einen gewünschten Werkstoff (ein gewünschtes Produkt) mit definierten Eigenschaften herzustellen. Dabei wenden sie modernste Analysemethoden an, welche sie befähigen, die Struktur-Eigenschaftsbeziehungen der Materialien in Zusammenhang mit den Prozessparametern bei deren Herstellung zu verstehen und zu optimieren. Letzteres befähigt sie, die Leistungsfähigkeit eines Werkstoffes hinsichtlich seines Anwendungsprofiles zu erfassen und zu bewerten, um diesen dann folgerichtig, ökonomisch und nachhaltig einsetzen zu können.
Darüber hinaus werden die Studierenden in die Lage versetzt, ein neuartiges Material- und Werkstoffdesign entwickeln zu können, das dem Grundsatz „reduce, reuse and recycle“ folgt.
Nach Abschluss des Joint-Degree-Studiums Science and Technology of Materials steht den Absolvent:innen ein besonders breites Spektrum an beruflichen Möglichkeiten offen. Typische Berufsfelder sind Tätigkeiten in der Chemischen Industrie und im Bauwesen, in der Bio- und Medizintechnik, in der Energie- und Umwelttechnik, in Branchen der Elektro- und Elektronikindustrie, in der Fahrzeug- und Flugzeugindustrie, in der Forschung an Hochschulen und an außeruniversitären wissenschaftlichen Instituten.
Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs besitzen folgende Fachkompetenzen: Sie sind in der Lage, einen gewünschten Werkstoff (ein gewünschtes Produkt) mit definierten Eigenschaften herzustellen. Dabei wenden sie modernste Analysemethoden an, welche sie befähigen, die Struktur-Eigenschaftsbeziehungen der Materialien in Zusammenhang mit den Prozessparametern bei deren Herstellung zu verstehen und zu optimieren. Letzteres befähigt sie, die Leistungsfähigkeit eines Werkstoffes hinsichtlich seines Anwendungsprofiles zu erfassen und zu bewerten, um diesen dann folgerichtig, ökonomisch und nachhaltig einsetzen zu können. Darüber hinaus werden die Studierenden in die Lage versetzt, ein neuartiges Material- und Werkstoffdesign entwickeln zu können, das dem Grundsatz „reduce, reuse and recycle“ folgt.
Die Studierenden sind vertraut mit modernsten Methoden der Herstellung, Verarbeitung und Charakterisierung von Struktur- und Funktionsmaterialien, kennen aktuelle Einsatzgebiete und Trends und können in diesen Bereichen sowohl Grundlagen- als auch angewandte Forschung betreiben. Damit sind sie befähigt, selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten und können material- und verfahrensbezogene innovative Problemlösungen für nachhaltige Entwicklungen erarbeiten. Insbesondere besitzen sie eine gute Übersicht über aktuelle natur- und ingenieurwissenschaftliche Forschungsmethoden und sind in der Lage, Forschungsstrategien für grundlagen- und anwendungsorientierte wissenschaftliche Projekte zu entwickeln und diese selbstständig durchzuführen.
Absolvierende des Joint-Degree Masterstudiengangs Science and Technology of Materials sind befähigt, komplexe technisch-physikalisch-chemische Vorgänge und Systeme analytisch zu beschreiben und bestimmende Wirkmechanismen zu identifizieren. Anhand der vermittelten Methoden und Konzepte können sie material- und prozessrelevante Probleme fachspezifisch definieren und darauf aufbauende Fragestellungen formulieren. Entsprechend sind sie in der Lage, relevante Lösungsansätze zu entwickeln.
Studienstandorte sind Salzburg (PLUS) sowie München (TUM School of Engineering and Design) oder Straubing. Der Aufenthalt an den Standorten erfolgt je nach Schwerpunktsetzung.
Pflichtmodule an der PLUS:
- Chemistry of Materials
- Physics of Materials
- Materials Characterization
Wahlmodule an der PLUS:
- Interface Science & Engineering
- Natural Materials & Environment
Beispielhafte Schwerpunktmodule an der TUM:
- Materialkenntnisse
- Branchenbezug
- Nutzung nachwachsender Rohstoffe
- Biomaterialien, -technologie und -prozesse

Bewerbung und Zulassung
Bewerbung und Einschreibung erfolgen an der Universität Salzburg.
Auf der Website der Universität Salzburg finden Sie die Zugangsvoraussetzungen.
Informationen zu den erforderlichen Unterlagen finden Sie auf der Website der Universität Salzburg.
Informationen zu den erforderlichen Unterlagen finden Sie auf der Website der Universität Salzburg.
Aktuelle Informationen
Alle Informationen finden Sie auf der Website der Paris-Lodron Universität Salzburg.
Im Studium
Alle Informationen finden Sie auf der Website der Paris-Lodron Universität Salzburg.
Hier geht's zu den allgemeinen Terminen und Fristen an der TUM.
Verbindliche Prüfungstermine für Ihren Studiengang finden Sie in TUMonline (ausgewähltes Semester beachten).
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Paris-Lodron Universität Salzburg.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Paris-Lodron Universität Salzburg.
Alle relevanten Zeiten rund um die Prüfungsanmeldung finden Sie unter Termine und Fristen. Sie melden sich grundsätzlich für alle Prüfungen der TUM über TUMonline an. Eine Anleitung zur Prüfungsanmeldung finden Sie im zentralen IT-Wiki. Zu Ihrer eigenen Sicherheit raten wir Ihnen, sich nach der Anmeldung eine Anmeldebestätigung aus TUMonline auszudrucken. Anmeldungen nach dem offiziellen Anmeldezeitraum sind nicht möglich. Sollte es zu Problemen bei der Anmeldung, Zuordnung oder Abmeldung von Prüfungen kommen, wenden Sie sich bitte umgehend an den für Sie zuständigen Prüfungsausschuss.
Hinweis:
Die aktuelle und gültige Liste der belegbaren Module an der TUM im Studiengang M.Sc. Science and Technology of Materials finden Sie unter (ausgewähltes Semester beachten):
https://campus.tum.de/tumonline/ee/ui/ca2/app/desktop/#/slc.tm.cp/student/courses?$ctx=&$filter=&$skip=0&curriculumVersionId=4833&objTermId=206&orgId=1
Bitte beachten Sie, dass die im Curriculum aufgeführten Module nicht regelmäßig aktualisiert werden und daher veraltet sein können.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Paris-Lodron Universität Salzburg.
Alle relevanten Informationen rund um die Anerkennung von Studienleistungen finden Sie hier: Anerkennung von Leistungen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Paris-Lodron Universität Salzburg.
Alle Informationen finden Sie auf der Website der Paris-Lodron Universität Salzburg.
Studierenden des Joint-Degree Masterstudiums Science and Technology of Materials steht die Möglichkeit offen, ein Auslandssemester an einer anderen ausländischen Universität zu absolvieren. Dafür kommt insbesondere das Semester 2 des Studiums in Frage. Die Anerkennung von im Auslandsstudium absolvierten Lehrveranstaltungen erfolgt durch das zuständige studienrechtliche Organ. Die für die Beurteilung notwendigen Unterlagen sind von der/dem Antragsteller:in vorzulegen. Über die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten sein Studium im Ausland zu absolvieren, in Frage kommende Länder, Hochschulen sowie Förderungen gibt in Salzburg das Büro für internationale Beziehungen (https://www.plus.ac.at/abteilung-fuer-internationale-beziehungen/buero-fuer-internationale-beziehungen/) Auskunft. An der School of Engineering and Design in Garching werden für diesen Studiengang die Studierenden durch Frau Ammon (https://www.international.tum.de/global/auslandsaufenthalte/) informiert.
Es wird sichergestellt, dass Auslandssemester ohne Verzögerungen im Studienfortschritt möglich sind, wenn folgende Bedingungen erfüllt werden:
pro Auslandssemester werden Lehrveranstaltungen im Ausmaß von zumindest 30 ECTS-Anrechnungspunkten abgeschlossen,
die im Rahmen des Auslandssemesters absolvierten Lehrveranstaltungen stimmen inhaltlich nicht mit bereits an der Universität Salzburg absolvierten Lehrveranstaltungen überein,
vor Antritt des Auslandssemesters wurde bescheidmäßig festgestellt, welche der geplanten Prüfungen für im Curriculum vorgeschriebene Prüfungen anerkannt werden.
Neben den fachwissenschaftlichen Kompetenzen können durch einen Studienaufenthalt im Ausland u. a. folgende Qualifikationen erworben werden:
Erwerb und Vertiefung von fachspezifischen Fremdsprachenkenntnissen,
Erwerb und Vertiefung von allgemeinen Fremdsprachenkenntnissen (Sprachverständnis, Konversation, …),
Erwerb und Vertiefung von organisatorischer Kompetenz durch eigenständige Planung des Studienalltags in internationalen Verwaltungs- und Hochschulstrukturen,
Kennenlernen und studieren in internationalen Studiensystemen sowie Erweiterung der eigenen Fachperspektive,
Erwerb und Vertiefung von interkulturellen Kompetenzen.
Studierende mit Behinderungen und/oder chronischer Erkrankung werden bei der Suche nach einem Platz für ein Auslandssemester sowie dessen Planung seitens der Universität aktiv unterstützt.
Als zentraler Bestandteil forschungsgeleiteter Lehre trägt die Masterarbeit dazu bei, die erworbenen Kompetenzen einzusetzen, zu weiten und zu vertiefen. Auch im Rahmen der Masterarbeit arbeiten die Studierenden an einem interdisziplinären Ingenieur- bzw. Naturwissenschaftlichen Projekt, das klarerweise deutlich umfangreicher und anspruchsvoller ist als die entsprechenden Bachelorprojekte. Zwar steht auch hier eine Prüfende bzw. Prüfender als Betreuer/in zur Verfügung, auf eine weitestgehend eigenständige Bearbeitung des Projekts wird jedoch Wert gelegt. Im Laufe der Erarbeitung der Masterarbeit ist diese im Materials Seminar an der PLUS vorzustellen und zu diskutieren. Die weiteren zu erbringenden Leistungen sind eine wissenschaftliche Ausarbeitung, die Präsentation und Diskussion der Ergebnisse im Rahmen eines Abschlussvortrages, die Masterprüfung (nicht öffentliche mündliche Prüfung nach der Präsentation durch ein Prüfungskomitee).
Auszug aus Curriculum:
§ 8 Masterarbeit
(1) Die Masterarbeit dient dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen aus dem Bereich Science and Technology of Materials selbstständig sowie inhaltlich und methodisch nach den aktuellen wissenschaftlichen Standards zu bearbeiten.
(2) Die Aufgabenstellung der Masterarbeit ist so zu wählen, dass die Bearbeitung innerhalb von sechs Monaten möglich und zumutbar ist (vgl. § 81 Abs. 2 UG).
(3) Themen zur Masterarbeit haben Bezug zu den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Inhalten der im § 3 bzw. im Anhang I definierten Module des Curriculums und werden über die PLUS koordiniert.
Themenvorschläge können sowohl von den am Joint-Degree Masterstudiengang Science and Technology of Materials beteiligten Fachbereichen, Instituten und Lehrstühlen beider Universitäten als auch von Seiten der Studierenden eingebracht werden.
Die Themenvorschläge müssen ausreichend ausgearbeitet sein, um eine Prüfung der folgenden Kriterien zuzulassen:
a) Bezug zu den Modulinhalten bzw. Lehrinhalten des Curriculums,
b) Erfüllung der allgemeinen Anforderungen,
c) Durchführbarkeit im vorgegebenen Zeitrahmen,
d) Betreuung durch Universitätslehrer:innen (in der Regel mit Lehrbefugnis) der
e) am Joint-Degree Masterstudiengang Science and Technology of Materials beteiligten Fachbereiche, Institute und Lehrstühle der PLUS bzw. der TUM.
Die formelle Genehmigung des von Seiten des/der Studierenden gewählten Themas der Masterarbeit erfolgt nach Stellungnahme des/der Vorsitzenden der Curricularkommission, durch den/die Dekan:in.
(4) Die Masterarbeit ist mit 27 ECTS-Anrechnungspunkten bewertet.
(5) Bei der Bearbeitung des Themas und der Betreuung der Studierenden sind die Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes, BGBl. Nr. 111/1936, zu beachten (vgl. § 80 Abs. 2 UG).
(6) Die Masterarbeit kann erst nach Absolvierung von mindestens 80 Prozent der geforderten ECTS-Anrechnungspunkte der Pflicht- und Wahlpflichtmodule und gegebenenfalls aller auferlegten Zusatzauflagen angemeldet werden.
(7) Die Ergebnisse der Masterarbeit sind im Rahmen eines Seminars Materials Science vorzustellen.
§ 13 Kommissionelle Masterprüfung
(1) Das Joint-Degree Masterstudium Science and Technology of Materials wird mit einer kommissionellen Masterprüfung im Ausmaß von 2 ECTS-Anrechnungspunkten abgeschlossen.
(2) Voraussetzung für die kommissionelle Masterprüfung ist der Nachweis der positiven Absolvierung aller vorgeschriebenen Prüfungen und Beurteilung der Masterarbeit.
(3) Die kommissionelle Masterprüfung besteht aus folgenden Bestandteilen:
a) Präsentation der durchgeführten Masterarbeit
b) Defensio der Masterarbeit,
c) Prüfungsgespräch über ein Pflichtmodul oder ein Profilierungsmodul / Schwerpunktmodul nach § 6 des Curriculums, das Bezug zum Masterarbeitsthema besitzt,
d) Prüfungsgespräch über sonstige fachübergreifende Curriculums-relevante Inhalte.
Die Punkte c) und d) werden dabei in fachlichem Bezug zur Masterarbeit durchgeführt und stellen curriculare Querverbindungen her, sodass insgesamt die Charakteristik einer Defensio entsteht.
(4) Der Prüfungssenat aus Vertretern sowohl der PLUS wie der TUM besteht aus insgesamt 3 Personen, wobei eine der/die Betreuer:in der Masterarbeit ist.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Paris-Lodron Universität Salzburg.