Bericht zum Networking-Event „Forschungsdatenmanagement“

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Forschungsdatenmanagement (FDM) wird mittelfristig alle Prozesse begleiten, die mit der Erzeugung, Verarbeitung, Weitergabe und Veröffentlichung von Daten verbunden sind. Bereits jetzt werden FDM-Prozesse bei der Beantragung von Drittmitteln abgefragt. Daher widmete man sich am 23. November 2022 bei der 3. Netzwerk-Veranstaltung auf Einladung von Vice Dean Research and Innovation Prof. Dr. Birgit Vogel-Heuser diesem spannenden Themenfeld.

Bild: NFDI4Ing-Archetype Doris

Prof. Dr. Christian Stemmer, der die ca. 30 Teilnehmenden mit seinem engagierten Impulsvortrag begeisterte, gab einen Überblick über die bestehenden Angebote der TUM und stellte den Verein „Nationale Forschungsdateninfrastruktur” (NFDI) mit Fokus auf das Konsortium „NFDI4Ing“ vor, in dem er sich ebenfalls engagiert. Er erläuterte u.a. die FAIR-Prinzipien, wonach Daten findable, accessible, interoperable und reusable sein sollten, um ein nachhaltiges FDM betreiben zu können.1

Als Kontaktpersonen für die Archetypen des NFDI4Ing wurden an der ED neben Prof. Christian Stemmer (DORIS), Prof. Birgit Vogel-Heuser und Doktorandin Fan Ji (FRANK, Ontologies in Engineering) identifiziert. Prof. Martin Werner meldete sich dankenswerterweise als Ansprechpartner für das Konsortium NFDI4Earth.

Sowohl in einer Umfrage im Vorfeld der Veranstaltung als auch in der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass hier ein hoher Informationsbedarf besteht – insbesondere hinsichtlich geeigneter Tools und Software. Eine Integration des Themenfelds in die Ausbildung von Promovierenden sowie weitere Informations- und Vernetzungsveranstaltungen sind geplant.
 

1Ergänzender Hinweis: Open Call for Submissions zu FAIR Datamanagement des Journals ing.grid